Ayurvedische Massage

Die wohltuende Pause vom Alltag

Massiert wird durch Fingerdruck, Streicheln und Klopfen. Damit sollen die Marmas, die Energiepunkte zur Öffnung für das Prana, den Lebensatem stimuliert werden. Von den Zehen bis zu den Haaren werden nun die einzelnen Körperzonen massiert. Grundsätzlich wird dabei die Konstitution des Körpers beachtet. Nur die für den Kunden geeigneten, also seine Konstitution wohltuenden Massagegriffen werden angewendet. Die ayurvedische Massage unterscheidet drei Konstitutionstypen, Vatha, Pitta oder Kapha, die alle ihre eigenen Massagegriffe haben. Vatha wird dabei mit Nerven- und Hormonsystem gleich gesetzt. Der Typus Pitta wird mit dem Verdauungs- und Enzymsystem in Verbindung gebracht. Der dritte Konstitutionstyp Kapha steht in Übereinstimmung mit den Körperflüssigkeiten.

Allgemein sind die Massagegriffe der ayurvedischen Massage nie so stark wie die Griffe der physiotherapeutischen Massage.
Zum Schluss der Massage sollte bei einer längeren Massage eine Ruhezeit von 10 bis 15 Minuten möglich sein, bei einer kürzeren genügen 5 Minuten. Das dient der Verankerung energetischer Prozesse. Auch der Kreislauf sollte wieder in Schwung kommen.

Nach der Massage sollte außerdem eine Pause vom Alltag eingelegt werden.